Muttermythos

Ein Film von Marion Priglinger
A 2022, 90 min.
in Produktion

Synopsis


Auf den Spuren zahlreicher Muttermythen wirft der Film einen Blick zurück in die Kulturgeschichte der Mutterschaft: vom Bild der Muttergöttin in der Altsteinzeit, dem Marienkult im Mittelalter, über die Entdeckung der Mutterliebe und der Mutterschaft als weibliche Berufung im 18. Jahrhundert bis hin zur heutigen Working-Mom.

Mit Leichtigkeit und einer Prise Humor entmystifizieren wir die hartnäckigsten Muttermythen, wie die vermeintlich genuine Mutterliebe, den Mutterinstinkt und den Bindungsmythos, stellen sie der historischen Realität gegenüber und legen ihren eigentlichen Zweck offen. Je tiefer der Film in die Kulturgeschichte der Mutterschaft vordringt, umso klarer wird, dass es DIE gute Mutter nie gegeben hat und Mutterschaft bis heute benutzt wird, um Frauen gesellschaftlich auszuschließen und patriarchale Strukturen aufrechtzuerhalten.

Der Film soll die Absurdität der zahlreichen Muttermythen - ihre Entstehungsgeschichte, aber auch ihren Nachhall - verdeutlichen. Um ein neues Bild von Mutterschaft gesellschaftlich zu erreichen, müssen wir uns vom langen Schatten der alten Mythen befreien und die Gleichstellungsdebatte auf eine neue Ebene stellen.
 

Credits

Regie:
Marion Priglinger

Kamera:
Klemens Hufnagl

Ton:
Sergey Martynyuk

Schnitt:
Max Kliewer

Produktionsleitung:
Teresa-Saija Wieser

Herstellungsleitung:

Markus Glaser

 

Produzenten:

Markus Glaser

Michael Kitzberger

Wolfgang Widerhofer

Nikolaus Geyrhalter

 

Produktion:

NGF - Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion GmbH
 

in Koproduktion mit:
arte
ORF

Mit Unterstützung von:
Fernsehfonds Austria
Filmfonds Wien


Produktion